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Allgemeines über Sassetta:
Das mittelalterliche,
kubistisch anmutende Dorf Sassetta, zu dem wir gehören, ist mit seinen z.Zt. rd. 500 Einwohnern (
ca 350 davon leben im Dorf, der Rest au"erhalb) klitzeklein. Sassetta ist Luftkurort, die Region
ist Naturpark. In dieser Umgebung kann man tagelange Treckingtouren, auch geführt, per Mountainbike oder zu Pferd machen, zu Fuß das gut ausgebaute Wegenetz erwandern und im Herbst Pilze und Maronen sammeln. Gleichzeitig ist die Lage auch gute Ausgangsbasis für Tagesausflüge per Bus, Zug oder mit dem eigenen Wagen in die kulturellen Hochburgen. Pisa, Volterra, San Gimignano, Florenz, Siena und auch Rom sind so bequem erreichbar. Und natürlich sind wir ganz stolz auf die gute Qualität "unseres" Meerwassers: ob man die kurvenreiche Straße an den Strand von Castagneto Carducci und Donoratico fährt, oder den etwas weiteren Weg an den Golf von Baratti mit seinen Etruskergräbern oder den Golf von Follonica südlich von Piombino wählt, die Meerwasserqualität ist auch im Jahr 2002 ausgezeichnet worden. Und ob man nun mondäne oder ruhige, einfache Strände bevorzugt: in 20 Autominuten sind sie erreichbar. Und will man nicht so weit fahren, dann gibt es auch einen zum Dorf gehörenden Agritourismus, wo man u. U. Den Pool benutzen oder auch Tennis spielen kann. Außerdem stehen mehrere ganzjährig geöffnete Thermalbäder zur Verfügung. Wirkt das kubistisch anmutende Dorf Sassetta, das wie ein Adlerhorst auf rotem Marmorfelsen zu kleben scheint, auch eher ruhig und beschaulich, so hat es für Toscanaliebhaber unschätzbare Vorteile: die Luft ist klar und selbst die Sommerhitze wird durch eine leichte Brise, die man vom Meer herauf spürt, erträglich. Die Düfte der Wildkräuter, das Kollern der Fasane, die ständig sich verändernden Farben der Maremma, unendliche Gaumenfreuden: bestes Olivenöl, Wildschwein und Weine aus den berühmtesten Gütern mit Lagen mitten im Wald (Sassicaia, Ornellaia, Antinori...) So werden in unmittelbarer Nähe alle Sinne beglückt. Natürlich bietet das Dorf auch Unterhaltung: Tennis, Pool, Reiten. Feste, Konzerte, Theater und Tanz auf den Dorfplätzen, Sommeliertreffen und Feinschmeckerrestaurants gibt es genauso wie einfache Landgasthäuser mit unverfälschter Küche, alter Sassettaner Art getreu.
Geschichte Sassettas:
Sassetta, Luftkurort in der südlichen Provinz Livorno , liegt nördlich des Monte Calvi auf einem Hügel
zwischen dem Cornia-Tal und dem tiefen Tal der Sternia, die in den Fluß Cecina mündet. Die hügelige Umgebung
ist reich an Kastanienwäldern und natürlichen Weidegegenden.
Das milde Klima, die Landschaft, die Nähe zum Meer und zu den grossen Verbindungsstrassen machen es möglich,
im Urlaub eine Kombination von Kultur, den Vorteilen einer waldreichen Hügellandschaft und den Vorzügen des
Meeres miteinander zu erleben. Die Ursprünge des Ortes reichen in uralte Vorzeit zurück: Die ältesten Dokumente,
in denen er erwähnt wird, stammen aus dem 11. Jhd. Das Kastell von Sassetta gehörte im 11. Jhd. zum
Herrschaftsbereich der Pisanischen Familie Orlandi, die später nach dieser Gegend benannt wurde; und sie war
damals nicht unbedeutend. Die Herrschaft der Familie Orlandi von Sassetta dauerte bis 1516: in dem Jahr wurden
die Orlandi von der Republik Florenz , unter deren Oberhoheit sie gekämpft hatten, zu Rebellen erklärt und
verloren folglich zusammen mit der Herrschaftsgewalt auch die Güter und das Kastell von Sassetta .
Nachdem die Medici an die Macht gekommen waren, verteilten sie ihre Lehnsgüter neu und gewährten dieses Lehen
verschiedenen Schützlingen, bis es endgültig der Familie Montalvo Ramirez zugestanden wurde. Sassetta unterlag
all den Veränderungen, die im Laufe der Geschichte erst die Medici und dann die Lothringer betrafen. 1836 wurde
die Gemeinde Sassetta der Provinz Grossetto angegliedert, zu der sie mehrere Jahre gehörte, bis sie dann zunächst
der Provinz von Pisa und schließlich dann der von Livorno zugeschlagen wurde.
Das Wappen der alten toscanischen Gemeinde entspricht der folgenden Blasonierung: Rot, der silberne Turm mit zwei Zinnen gekrönt und gefenstert.
Kunstliebhaber können in der Kirche von Hl. Apostel Andreas einen romanischen Taufbrunnen mit dem Wappen der
Orlandi von Sassetta und ein künstlerisch sehr wertvolles Tafelbild der Gottesmutter Maria bewundern, das von
einem unbekannten Maler geschaffen wurde, der aus dem 15. Jhd. stammt.
Monteverdi di Marittimo Die weitläufige Ebene von Cornia, über der sich der Ort Monteverdi Marittimo erhebt, war einstmals römische Provinz, GIULIA OSSEQUIOSA benannt; diese wurde vom Imperator direkt seinen Veteranen zugeteilt. Aus jener Zeit wurden verschiedene Zeugnisse gefunden, und zwar ganz in der Nähe von Monteverdi; zu diesen Funden gehören überreste einer Römerstraße sowie eines antiken Palastes. Monteverdi und Canneto haben ihren Ursprung im Benedektinerkloster, das 754 vom langobardischen Fürsten Walfredo gegründet worden war; dieser war der Stammvater der Familie della Gherardesca. Sowohl Monteverdi als auch Canneto haben ihre mittelalterliche Prägung bewahrt. Im charakteristischen Glockenturm der erzpriesterlichen Kirche von Monteverdi befindet sich ein hölzernes Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert. Die Landschaft um die Ebene von Cornia ist gekennzeichnet von der üppigkeit des mediterranean Buschwalds, der sich hier im Wandel der Jahreszeiten in allen Farben darbietet. Diese lebhaften Farben und die Intensität der Düfte vermischen sich auf harmonische Art und Weise, insbesondere in den Blumen, den Zerreichen, den Steineichen und den uralten Eichen. In diesem Wohn- und Lebensraum, wo ganz besonders auf den Schlutz der Umwelt geachtet wird, überlebt und vermehrt sich eine Vielfalt von wild lebenden Tieren. In diesem so gut erhaltenen natürlichen Ambiente leben auch die althergebrachten Traditionen noch weiter und gehören zum gesellschaftlichen Zusammenleben. Die Gastfreundlichkeit ist für die Bewohner dieser Orte noch sehr wichtig. Alle Türen stehen offen und dahinter finden wir eine von Offenheit und Spontaneität gepräge Welt, die an den gedeckten Tischen und vor dem Kaminfeuer konkret vor uns ersteht.
Campiglia Maritima
Wir befinden uns im äußersten Süden, in der Provinz von Livorno; dieser Teil der Toskana wurde einst Maremma Pisana genannt. Wir verlassen die Via Aurelia am Straßenkreutz Venturina oder San Vincenzo. Weiter geht es in Richtung Osten, vorbei an den Olivenhainen und der grünen Vegetation seines Landes; nach einigen Kilometern auf einer Bergspitze und unweit vom Meer, finden wir Campiglia Marittima.
Castagneto Carducci
Die Gemeinde von Castagneto Carducci breitet sich über ein weites Gebiet aus und umfasst die vier Orte Marina di Castagneto Carducci, Donoratico, Bolgheri und Castagneto Carducci selbst. Sie erstreckt sich von den im Landesinneren gelegen grünen Hügeln, die von sorgsam gehegten Weinreben, Olivenbäumen und dichten Pinienwäldern bewachsen sind, bis an die weitläufigen Ebenen, die Richtung Osten an das Meer grenzen. Castagneto Carducci, etwas weiter ins Landesinnere zurück gelegen, schlängelt sich mit seinen kleinen Gassen rund um einen der zahlreichen toskanischen Hügel und ist über eine lange kurvenreiche Strasse zu erreichen. Die Gegend um Castagneto Carducci weltweit bekannt für ihre Cabernetweine Sassicaia und Ornellaia ist heutzutage auch ein Zentrum für sanften Tourismus mit der besonderen Mischung aus Exklusivität und einfachen bäuerlichen Traditionen. Die Möglichkeit nahezu unberührte Natur und das Leben der Bewohner mit und für diese zu erkunden, ja zu erleben, bestimmen die Einzigartigkeit dieser Gegend, die sich weit über Sassetta bis Campiglia Marittima hin erstreckt.
Marina di Castagneto Carducci ist direkt am Meer gelegen und ist insbesondere in den kühleren Abendstunden das Ziel vieler italienischer und ausländischer Bewohner der umliegenden Orte. Nicht nur die regelmäßig in den Sommermonaten stattfindenden Konzerte, das Open-Air-Kino und andere Kulturveranstaltungen wirken anziehend auf alle Besucher. Auch der kleine Vergnügungspark für Kinder bis zum Alter von 12 Jahren und weitere Angebote wie eine Rollschuhbahn und mehrere Trampoline vergrössern den Reiz dieses Ortes. Einer der Hauptanziehungspunkte sind zudem auch die zahlreichen Restaurants, Bars und Cafes, die teilweise direkt am Meer gelegen, wie z.b. das "Miramare" zu einem fantastischen Abendessen oder dem Genuss eines Gläschen Weines mit Blick aufs Meer einladen. An der Strandstrasse des Ortes befinden sich zudem nahezu allabendlich kleine Stände italienischer Händler und Kunsthandwerker. Tagsüber lockt der breite, kilometerlange Sandstrand mit klarem Wasser zu einem ausgedehnten Badeurlaub.
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