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In der Toscana (wie sonst auch in Italien) ist das Essen im Restaurant relativ teuer, weil erwartet wird,
dass Sie mindestens einen 1. und 2. Gang nehmen. Preiswert essen können Sie, wenn im Dorf eine Festa stattfindet.
Dann kochen die Frauen des Dorfes, es wird unter freiem Himmel an besonders schönen und schattigen Stellen
an langen Tischen getafelt. Wenn Sie an dem Schmaus teilnehmen wollen, müssen Sie an der Cassa vorbezahlen;
dort hängt auch die Speisekarte aus. Besonders erholsam ist dieses Essen für Familien mit Kindern, weil die
Kinder auf der Festa spielen und die Erwachsenen später auch tanzen können.
Für alle Feste wird mit großen Plakaten geworben, so dass Sie sich immer an den Hauswänden orientieren können.
Schön ist es u. E., dass Sie bei diesen Festen als Tourist meist eine Ausnahme sind. Hier kommen Sie schnell in
Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung.
Seit dem 9. Januar 2005 darf in keinem Restaurant, Bar oder Discothek Italiens mehr geraucht werden.
Im Sommer draußen wird das aber kein Problem sein – hoffe ich zumindest
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Kleine Hilfe im Restaurant
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Ich möchte einen Tisch/eine Mahlzeit für ... Personen bestellen.
Vorrei prenotare una tavola/un pranzo per ... persone.
| pollo |
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Huhn |
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coniglio |
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Kaninchen |
| cinghiale |
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Wildschwein |
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faraona |
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Perlhuhn |
| lepre |
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Hase |
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pigione |
= |
Taube |
| arrosto di maiale |
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Schweinebraten |
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bistecca di manzo |
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Rindersteak |
| poco salato |
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schwach gesalzen |
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ben cotto |
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durchgebraten |
| in umido |
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mit Soße |
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alla griglia |
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vom Holzkohlengrill |
Albergo la Selva „ist sehr schön unter alten Kastanienbäumen gelegen, großer, kühler Restaurantraum,
überwiegend italienische Stammgäste. Alle Nudeln sind hausgemacht, viel Wild (Wildschwein, Hase, Reh),
ausgezeichnet das Bistecca vom Holzkohlengrill. Die Preise sind angemessen. Dienstag ist Ruhetag.“
Dieser von Bekannten übernommenen Einschätzung wurde 9 Jahre lang nicht widersprochen. Allerdings hörten wir
von Gästen Ostern 1999 eine eher vernichtende Kritik: „Cave!“ (Hüte Dich) Damit will ich also sagen, dass wir
nicht den Anspruch eines „Veronelli“ haben und ständig Kritiken überprüfen. Vielmehr hat sich bei uns eine
kleine Marotte eingeschlichen, an der sich einige Gäste nach Lust und Laune beteiligen: Rechnungen von
bemerkenswert guten oder auch schlechten Restaurants werden nachträglich kommentiert und gesammelt. Das ist
ganz lustig und verschafft einen z. T. aktuellen Überblick.
Und hier ein Stück Sassetta-Geschichte:
Locanda il Biondo l noch im Veronelli erwähnt, ist leider schon seit 1997 geschlossen. Il Biondo -
inzwischen alt geworden - sieht man heute eher mit seinem Berner Sennhund spazieren gehen. Aber es ist
ein Stück Geschichte des Dorfes, und deshalb lasse ich die Beschreibung hier einfach stehen:
Sie liegt direkt am Ortseingang in einem kleinen Wohnhaus an der schmalen Straße. Machen Sie nicht den Versuch,
aufs Geradewohl zu Leopoldo (genannt Il Biondo) zu fahren. Sie können zwar Glück haben und Ihre Nase gefällt
ihm, aber eher kann es passieren, daß il Biondo (Der Blonde) keine Lust hat und Sie abweist. Machen Sie sich
auf das ungewöhnlichste Essen Ihres Lebens gefaßt. Wegbeschreibung: Ortseingang drittes oder fünftes Haus,
Tür hinter einem grünen Plastik- oder braunen Plüschstreifenvorhang, aufs Haus gemalt (schon verblichen)
"IL Biondo"
Jeder bezahlte 1994 45.000 Lit. pro Person, inklusive aller Weine und Grappas, die nun genossen werden.
Sie mussten essen und trinken, was auf den Tisch kam. Und Sie mussten es aufessen, weil Il Biondo sonst
zornig wurde und Sie unmissverständlich aufforderte, aufzuessen mit dem Satz: „Manga, bimbo!“
(Was soviel heißt, wie :“Iss, Bürschchen!“). Gäste, die sich auskannten, liessen Fleischstücke klammheimlich
in ihren Taschen oder doggybags verschwinden.
La Cerreta liegt 3 km hinter Sassetta etwas abseits der Straßen die nach Monterotondo führt.
(Gut ausgeschildert, von unserem Haus aus gesehen direkt auf der anderen Seite des Tals). Dort hat Daniele mit
seiner Familie eine ganz besondere Art des Agriturismo aufgebaut. Sein sanfter Umgang mit Mensch, Tier und
Natur ist überzeugend und konsequent: Das Essen, das seine Frau Vilma auf den Tisch bringt, ist nicht nur
köstlich und selbst gemacht, ihr Anspruch ist höher; die Küche entspricht treu den Rezepten der „armen Leute“
(was im Fachjargon die Auszeichnung für beste toscanische Küche ist!) Früher haben die Kötter nur Erntefrisches
zubereitet. So gibt es auch in der „Cerreta“ nur, was in der Jahreszeit auch wächst und reift (also keine
Erdbeeren im Winter), dafür aber in erster Qualität! Entweder frisch aus eigenem biologischen Anbau oder als
biologisch angebaute 'Eine Welt' Produkte (Kaffee, Rohrzucker, etc.) hinzugekauft. Diese Art der Versorgung,
gepaart mit den Gaben, spontan wachsende Wildkräuter und Früchte der Landschaft, wie wilde Spargeln, Pilze,
Kastanien etc. zu verwenden und dabei keine Speisen wegzuwerfen ließ die große toscanische Küche mit ihrer
Vielfalt von Rezepten entstehen.
Diese Haltung zusammen mit dem Tradieren guter alter Werte und einer unglaublichen Lebensfreude scheint sich
auf „La Cerreta“ auch auf die Tiere zu übertragen. Jedenfalls haben wir uns vor vielen Jahren dort getraut,
unsere ersten Reiterfahrungen zu machen: von Daniele geführt auf lammfrommen Pferden vertrauensvoll durch
wunderschöne Landschaft!!! Inzwischen dürfen es für uns auch schon mal mehrtägige Ritte sein.
Daniele und Vilma haben im Sommer immer sehr viel zu tun, besonders auch wegen eigener Gäste. Aber wenn Sie
einen Termin fürs Reiten haben möchten oder einen Tisch vorbestellen möchten (mind. 1 Tag vorher), hilft
vielleicht der Satz: "Mi manda Lisa, San Giuseppe" (Was soviel heißt wie: Ich komme auf Lisa's Empfehlung)
Tel.: 0565 794 352
Il Castagno, durch Sassetta hindurch Richtung Suvereto im Val Canina: Hier gibt es besonders viele Wildgerichte, und sogar der Grappa ist "fatto in casa" (hausgemacht), wenn man Glück hat oder seinen Wunsch dezent äußert. Besonders schön finden wir es hier im Winter, wenn man bei etwas überladener Gemütlichkeit von mit Zuckersäcken bedeckten Wänden, noch gekrönt durch ausgestopfte Tiere am warmen Kamin tafeln kann. (Das findet man selten in der Toscana). Im Sommer gibt es herrlich beschattete Terrassen. Da die Portionen sehr groß waren, konnte man ruhig „Mezza porzione“ bestellen.
Pizzeria Da Maria Pia am kleinen Marktplatz; hier gibt es leckere Pizzen, hausgemachte Antipasti, dazu ehrlichen Hauswein, (oder auch Bier vom Fass), im Herbst auch heiße Maronen. Volkstümlich, im Sommer sehr gut besucht, laut und lustig. Hier können Sie besonders gut wirklich lecker mit Kindern essen. Der besondere Liebling der Wirtin Maria Pia ist ihr Beo mit Namen Romeo. Wenn dem Wirt der Teig ausgeht, macht er seinen Laden zu oder es gibt Wartezeiten.
Heute arbeiten auch der Sohn mit seiner hübschen Freundin mit. Sie spricht muttersprachlich englisch. Reservieren: 0565 794 388
Fattoria Santa Lorica, direkt unten im Tal. Mit dem Auto geht am Müllcontainer links der Weg dorthin ab, man kann aber auch gut zu Fuß dorthin kommen, wenn man etwas oberhalb unseres kleinen Sandkastens rechts die Baumreihe durchquert, die unsere Grundstücksgrenze bildet. Auch hier muss man mindestens einen Tag vorher fragen, ob man mit x Personen zum Essen kommen kann, da die Santa Lorica selbst auch Hausgäste hat. Aber vielleicht ist solch eine Anmeldung zum Essen auch eine Möglichkeit, einmal über die Mitbenutzung des Schwimmbades oder Tennisplatzes zu sprechen. Meist kann man dann, wenn man abends dort isst, schon ab nachmittags zum Schwimmen kommen. Das gesamte Gelände mit 700 ha Land dort unten im Tal kaufte Sarah Fergusson im Herbst 2001. Somit ist sie unsere direkte Nachbarin ?. Gott sei Dank kocht sie nicht selbst ? sondern Piera und Stefano sind die Pächter, nette Menschen mit guter Küche (1 Abendessen incl. Tischwein kostete 20 EURO pro Erwachsenem), die auch eine Wohnung in ihrem eigenen Haus vermieten: Il Tinaio
Zwar sind auch Alessandra, Tochter Erica (ein Rasseweib)und Agostino unsere Nachbarn und unser Blick ist also nicht unvoreingenommen… Aber als wir dort zum ersten Mal zum Essen eingeladen waren meinte mein Mann ganz spontan, dass er in seinem Leben noch nie sooo gut gegessen habe!!!
Essen ca 20 EURO pro Person, Wein, Wasser, Kaffee und manchmal auch ein „Grappino“ inclusive. Besonders schön und gemütlich im Winter, wenn der große Kamin an ist, die Raucher sich darum herum setzen, um den Speisesaal rauchfrei zu halten, Agostino z. B. nach dem Essen Kastanien dort für alle röstet…
Neu in Monteverdi ist eine Trattoria, von den Monteverdinern sehr gelobt. Wir als „Sassettaner“ haben sie noch nicht ausprobiert und können deshalb nicht sagen, ob es sich nicht doch um „Lokalstolz“ handelt.
Auch in der Pratella außerhalb Monteverdis auf dem Weg Richtung Follonica / Venturina isst man sehr gut. Dieses Restaurant ist ganzjährig geöffnet, aber man muss sogar im Winter sonntags mittags dort einen Tisch bestellen, so sehr schätzen Einheimische die Küche.
Durch Suvereto bummeln wir gerne noch auf dem Rückweg von irgendwelchen Ausflügen. Zur „happy-hour“ gönnen wir uns
einen Cocktail in der Bar „gattabuia“ gleich rechts hinter dem alten Stadttor, aber auch die Kirche, Rathaus und
das ehemalige Kloster sind sehenswert. Allerdings vom Besuch der Pizzeria „Il Caminetto“ kann ich – nachdem
Ciampelli sie nicht mehr betreibt - nur dringend abraten, obwohl traumhaft in den alten Gemäuern gelegen. Für
Feinschmecker zu empfehlen ist das Restaurant, Enoteca und Olioteca „L‘Ombrone“. (Links des Rathauses gelegen.
Nicht nur eine umfangreiche Weinkarte, auch Grappakarte (mit dem Hinweis, dass es sich bei dem Preis um ein Glas, nicht eine Flasche des Grappas handelt), Kaffeekarte etc wird präsentiert und allein zwischen 160 Ölsorten kann man als verwöhnter Gaumen wählen. Kommt dann nach dem Essen der erwählte Cafè, dann gefolgt von einem Servierwagen voll mit unterschiedlichsten Zuckersorten. Hier trifft Erstklassiges auf ein großes Maß an Wertschätzung. Und dann gibt es auch noch das Restaurant „Ciampelli“ zu empfehlen, außerhalb des historischen Stadtkerns gelegen. Hier brachten Ciampelli und sein Freund gute toscanische Küche unverfälscht und zu angemessenen Preisen auf den Tisch.
Allerdings hab ich im Februar 2005 gelesen, dass es nun unter neuer Leitung sei.
Uns selbst zieht es seit dem Sommer 1999 in der Hauptsaison nicht mehr dorthin, da u. a. der Rummel um Sarah Fergusson, den Prinzen von Castagneto Ccci, und 2000 das Vip-Treffen mit Gérard Dépardieu u. a. das Bild des Dorfes stark verändert hat: Vom Tourismus wachgeküßt sieht und hört man im Dorf alle Nationen - außer der Italienischen.
Cacciatore am Ende einer Panoramastraße oberhalb Castagnetos (gut ausgeschildert), hier können Sie im Licht der untergehenden Sonne bäuerliche, landestypische Küche genießen, lange einfache Tische und Überdachungen aus Reet und Weinlaub erinnern an den Film "Der Pate" . Ganze Familiengenerationen an einem Tisch; Wildschwein, Taube, Lamm werden mit raffinierten Kräutern zubereitet.
2004 war die Küche dort mal wieder ausgezeichnet – so gut wie der Blick : auf einen Sonnenuntergang über dem Meer!
L´horrizonte liegt dem "Cacciatore" vis à vis. Aber auch hier – wie beim „Cacciatore“ und „Bagnoli“ wechseln die Inhaber häufig und damit auch die Küche.
Bagnoli außerhalb von Carducci gelegen, 3 km durch Waldeinsamkeit (gut ausgeschildert). Hierher kommen wenige Touristen in das kleine im Pinien- und Korkeichenwald versteckt liegende Ristorante.
Wunderschön gelegen, im Sommer speist man im Schatten eines großen alten Baumes, eingesäumt von Hortensien in allen Farben schaut man ins Tal. Im satten Grün liegen die Mühle Molino Rotone, Castagneto und dahinter im Licht der strahlenden Sonne das Meer. Acht verschiedene Antipasti kommen auf den Tisch, Speisen, die man nicht so schnell vergisst, hausgemachter Basilikum-Likör, hauseigene Weine - ohne jedes Etikett. Das Ambiente hier im Bagnoli zählt zu den ganz großen lebendigen Eindrücken, die einem die Toscana vermittelt. 2004 relativ teuer!
Pizzeria und Speiselokal im Zentrum gegenüber vom Barbier. Preiswertes Restaurant, u. E. aber auch nicht so gut.
Dafür gibt es aber in der "BAR " gegenüber im Sommer hervorragendes Eis in unglaublich vielen Sorten verschiedener gelati. Für den, der Eis mag: köstlich!
Da Ugo ein paar Schritte weiter in einer kleinen Seitenstraße: hier gibt es sehr gutes typisches Essen, im Sommer ist es brechend voll, viele Deutsche, Dänen, Engländer und Schweizer, aber auch Italiener. Sie können die Frauen in der Küche hantieren sehen. Im Sommer ist es angebracht, einen Tisch zu bestellen.
Weihnachten 2004 waren aber Freunde von uns ganz und gar nicht mehr begeistert: das Essen übersichtlich angeordnet und mensch ging mit leerem Portemonnaie und leerem Magen von dannen.
Belvedere - Da Meo am Fuß der Straße, neben einem Geschäft mit frischer Pasta: sehr gutes Essen, Meeresblick, viele italienische Touristen und Einheimische, angemessene Preise.
La Torre an einer Turmruine gelegenes Hotel und Restaurant, gut ausgeschildert, man hat von dort einen herrlichen Blick bis zum Meer. Ernsthafte Haustöchter bedienen dort, ein gutes Essen, aber auch nicht billig.
Il Glorione, Ende 1998 neu eröffnet. Besitzerin ist Miriam Schwarz, eine Schweizerin, die mit Unterstützung ihrer Italienischen Verwandten dieses Restaurant in geschichtsträchtigem Gebäude eröffnete, dessen Zielgruppe eindeutig nicht die einfache einheimische Bevölkerung ist.
Miramare - liegt direkt am Strand Marina di Castagneto Ccci und Donoratico. (War allerdings zum Jahreswechsel 1999/2000 geschlossen.) Wer gerne vielerlei isst und dabei noch wenig ausgibt, sollte unbedingt nach dem "Menu al prezzo fisso" fragen. Das gibt es als Menue terra (Erde, also mit Fleisch) oder mare (Meer, also Fischmenue): so viele verschiedene Antipasti und primi piatti, wie Personen das jeweilige Menus bestellen, danach, als „secondo“ eine riesige Platte verschiedener gegrillter Fische und Schalentiere, pommes frittes und hinterher ein hausgemachtes dolce zum sagenhaften Preis von ca., 38.000 Lit pro Menue. Selbstverständlich sind auch hier alle Tischweine und -wasser, der Grappa und caffè inclusive. Bei den Mengen werden sogar alle Kinder mit satt. Hier hat aber 2001 der Besitzer gewechselt. Einfach mal fragen, ob es das sagenumwobene Menue al prezzo fisso noch gibt und zu welchem Preis
So war es früher dort. Heute jedoch soll es richtig teuer, dafür aber auch nicht mehr gut dort sein nach dem Besitzerwechsel.
Il Poeta: Direkt am Meer gelegen, eine Piazzetta nördlich des Miramare.
Ausserhalb der Saison gibt’s dort keine Pizza, dafür aber hervorragende Fischgerichte!
Die Besitzerin Carolina ist aus Garmisch-Partenkirchen, spricht also dt. und berät auch gut.
an der südlichen Aurelia, 2.letztes Haus: Hotel, Albergo, Ristorante ROMA:
Man isst dort wunderbar! Keine Speisekarte, sondern der Kellner sagt die Reihe der Antipasti und Primi auf, nachdem man das genossen hat, geht’s nach Belieben mit dem Secondo, Dolce, Caffè und Grappa weiter. Selbst wenn man nur ein Viertele offenen Wein bestellt, kommt die ganze Flasche auf den Tisch und die Grenzen setzen Sie sich selbst. Preis 2004 zwischen 22 € (2 Gänge) und 32 €(4-6 Gänge)alles eingeschlossen pro Person, je nachdem, bei wie vielen Gängen man mitgemacht hat!
Und nun noch Venturina: Otello!
Sie werden es kaum glauben, dass ich in dieser hässlichen Stadt mit den gutsortierten Supermärkten und
Feinkostgeschäften ein Restaurant empfehle. Und es liegt auch nicht schön, direkt an der Aurelia Süd neben dem
Conad-Supermarkt. Aber es hat diverse Vorzüge: Ausgezeichnete, jahreszeitlich angepasste Küche (mittags essen
dort viele Berufstätige und Fernfahrer), exquisiter Service (man liest Ihnen jeden Wunsch von den Augen ab)
und ein Unikat als Chef: Wenn Sie beim Reservieren, bei Ihrer Ankunft oder beim Bezahlen erwähnen, dass Sie
Freunde der Signora Lisa aus Sassetta sind, dann ist Ihnen alle Aufmerksamkeit gewiss. Der ganz reizende,
inzwischen schon betagte Chef „Sergio“, dessen Vater „Otello“ das Restaurant gründete, verabschiedet sich
nicht nur per Handschlag von Ihnen wie von jahrelangen guten Freunden, sondern bietet noch einen „Grappina“
(kleines Gläschen Grappa) oder Amaro (nach hauseigenem Rezept) an. Und wenn Sie Italienisch sprechen oder
verstehen, gibt’s noch ein nettes „Pläuschchen“.
Und hier noch ein paar exklusivere Restaurants:
San Carlo, südlich von San Vincenzo in den Hügeln gelegen, „Osteria dal Conte“ das kleine
Restaurant hat Terrassen mit Blick über San Vincenzo, abends auch perfektes Spektakel des Sonnenunterganges. Speisen, Atmosphäre und Weine hochwertig (ich aß im Juni 2001 dort verschiedene Spezialitäten aus FRISCHEN, wirklich frischen Sommertrüffeln, die uns am Tisch gezeigt wurden, im November 2002 gab es dann – Gott sei Dank – auch die schönen weißen Wintertrüffeln, gigantisch groß und frisch!) Romantisch, exquisit und kleine, aber dem Tagesmarkt angepasste Speisekarte!!!
Ausserdem gibt es am Hafen in San Vincenzo die „Zanzibar“.
Hier gibt es wirklich schöne Cocktails, erstklassige Kleinigkeiten zum Aperitif, und wenn man dann einfach dort bleibt, um auch dort zu essen, dann muss das auch ganz großartig sein.
Am südlichen Ortsausgang San Vincenzo’s, bevor der Pinienwald nach Rimigliano beginnt – direkt am Strand „La Barcaccina“ Mittags Bagno, Abends tolles Restaurant. SUPERfreundliche Bedienung und tolle Fischküche, romantisches Ambiente!
Den absolut großartigsten Aperitif meines Lebens hatte ich jetzt im Februar 2005 in Florenz. Wenn Sie gut zu Fuß sind parken Sie kostenlos an der Piazza Michelangelo. Von dort ein atemberaubendes Panorama auf Stadt und Arno. Finden Sie dort die Treppe, die Sie fast direkt an den „Lungarno“ führt – Sie kommen eine Brücke östlich des Ponte Vecchio aus.
Nach meinem Bummel entlang den Uffizien über die Piazza delle Signorie, Dom, Baptisterium zum Bahnhof und zurück nahmen wir dann direkt unterhalb der Treppe zur Piazza Michelangelo den besagten Aperitif am Kamin im hinteren Raum mit tollen Dipps und Knabbereien. So gestärkt machte uns dann auch der Aufstieg nichts mehr aus.
Aber nicht nur deswegen werden wir immer dort parken, wenn Florenz mal mit dem auto statt mit dem Zug sein muss: Das Parken in einer Garage in Bahnhofsnähe hat uns im Januar 2005 25 € gekostet für 7 Std!
Noch viel Edler sind natürlich Restaurants wie „Gambero Rosso“ in San Vincenzo (im Veronelli und Michelin ausgezeichnet als eines der besten Restaurants Italiens. In den Restaurantführern heißt es, dass ein Menur rd 90 € p. P. kostet
“Il Ghiotto” in Canneto (hinter Monteverdi Mmo Hier aber keine Trüffeln, sondern toscanische Küche. Vielleicht auch sogar verbotenerweise Stachelschwein, von dem die Italiener sagen: Sie sind geschützt, aber leeeecker!!!!!!!!
“Pinzagrilli” in Guardistallo, sehr versteckt mit Terrasse mit Meerblick. Wann immer Trüffelzeit ist, haben sie ihn frisch! Anmelden!!!
Einen Besuch hierhin würde ich mit einem Bummel durch die 3 Comunen verbinden, die mithilfe von Unescogeldern wieder richtig ansehnlich sind: Guardistallo, Montescudaio und der 3. Name fällt mir grad nicht ein, sorry!
Das „zweitbeste“ Italienrestaurant :-) „Ombrone“ in Suvereto vis a vis des Rathauses, als Enoteca und Olioteca. Mit 50 € pro Person musste man 2002 rechnen!
Unsere „neueste Entdeckung“ ist das Hotel/Ristorante/Albergo Roma“ in Donoratico, an der südlichen Aurelia (SS1), ca 2.letztes Haus links. Wunderbares Essen, auch FISCH!!! Ohne Speisenkarte. Wenn man mit einem Antipasto oder Primo beginnt (der Kellner zählt alles auf, was Haus und Küche frisch zu bieten haben und zelebriert sich dabei selbst!, dann hat man auch Zeit bis nach dem Gang, bevor mensch sich für ein Secondo entscheidet. Auch der offene Wein kommt immer in Flaschen auf den Tisch, auch wenn Sie nur ein Viertelchen weißen und roten bestellt haben. Es könnte ja sein, dass Sie doch etwas mehr Durst bekommen :-)
Preis: Anfang März 2004 waren es 20 € pro Person bei2 oder 32 € pro Person bei 4 – 5 Gängen, Kaffee und Grappa..…
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Cafaggio (zwischen Suvereto und Venturina)
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Pizzeria „Quei Ragazzi“ Im Sommer von 12 – 0 h geöffnet. Hier gibt es alles: Pasta, Primi, Secondi, aber auch grosse Pizzen mit sehr dünnem, knusprigen Boden. Günstig. Tel: 0565 84 31 12
Direkt am Meer in Carbonifera, am Golf von Follonica „Il Pino“: In der Vorsaison 2004 war es göttlich, wenn auch nicht billig. In der Hochsaison dann lässt zwar die Qualität etwas nach, nicht aber die Preise: Essen à la carte, Preis also je nach Wahl und Anzahl der Gänge. Aber man sitzt hier eben gut und romantisch: Bei Sonnenuntergang mit Blick von Piombino/Populonia über Elba bis nach Punta Alla. Einen Tisch für abends in der Saison unbedingt vorbestellen: 0565 20912
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